Das Ver­fah­ren

Die An­wen­dung des Ru­ma® Mar­ker-Sys­tems am Bei­spiel des Flüs­sig­mar­kers Ru­ma® clas­sic:

Das Ru­ma-Mar­ker Sys­tem bie­tet grö­ß­te Si­cher­heit ge­gen­über Ma­ni­pu­la­ti­ons­ver­su­chen bei der Urinkon­trol­le

Ma­ni­pu­la­ti­ons­ver­su­che bei der Urinkon­trol­le sind ein be­kann­tes Pro­blem. Auf un­ter­schied­lichs­te Wei­se wird ver­sucht, ein falsch-ne­ga­ti­ves Er­geb­nis zu er­zie­len. Das Ru­ma-Mar­ker Sys­tem nimmt sich ge­nau die­ser Pro­ble­ma­tik an und stellt si­cher, dass die zu un­ter­su­chen­de Urin­pro­be von der rich­ti­gen Per­son stammt und in der rich­ti­gen Qua­li­tät vor­liegt.

 

Da­bei ist die An­wen­dung in der Pra­xis denk­bar ein­fach und leicht in die ge­wohn­ten Ar­beits­ab­läu­fe zu in­te­grie­ren. Der Schlüs­sel zu un­se­rem Er­folg liegt in der qua­li­täts­ge­si­cher­ten Prä­ana­ly­tik und der punkt­ge­nau­en La­bo­r­ana­ly­se nach neu­es­tem Stand von Wis­sen­schaft und Tech­nik.

 

Sie be­nö­ti­gen rechts­ver­wert­ba­re Er­geb­nis­se für straf­recht­li­che Fra­ge­stel­lun­gen?

 

Nut­zen Sie un­se­re Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te und las­sen Sie sich als Pro­ben­neh­mer zer­ti­fi­zie­ren, um auch für die­se sen­si­blen Be­rei­che al­le An­for­de­run­gen zu er­fül­len.

Ru­ma® Di­gi­tal Sys­tem und Ru­ma® Di­gi­tal Sys­tem Pro

Das un­schlag­ba­re App-Team für die orts­un­ab­hän­gi­ge Urinkon­trol­le.

 

Ver­knüp­fen Sie die Zu­ver­läs­sig­keit des Ru­ma® Mar­ker-Sys­tems mit der Mo­bi­li­tät der di­gi­ta­len Welt.

 

Der Ge­winn für al­le Be­tei­lig­ten liegt auf der Hand:

  • wis­sen­schaft­li­che Zu­ver­läs­sig­keit statt Rät­sel­ra­ten bei der Sicht­kon­trol­le
  • Si­cher­heit durch aus­sa­ge­kräf­ti­ge, um­fas­sen­de Er­geb­nis­se
  • ve­ri­fi­zier­te In­te­gri­tät der Pro­be statt Aus­schluss von Ver­tau­schung al­lein
  • kei­ne Be­las­tung des Arzt-Pa­ti­en­ten-Ver­hält­ni­ses durch ent­wür­di­gen­de Sicht­kon­trol­le
  • re­du­zier­ter Zeit­auf­wand und ge­straff­te Pra­xis­ab­läu­fe
  • kein zu­sätz­li­cher Per­so­nal­auf­wand durch gleich­ge­schlecht­li­che Be­glei­tung zur Toi­let­te

 

Kein an­de­res Ver­fah­ren bie­tet die­se Vor­tei­le.

Die Mar­ker

Die von uns ein­ge­setz­ten Ru­ma-Mar­ker sind Po­ly­ethy­len­gly­ko­le - auch Ma­cro­go­le ge­nannt - die auf­grund ih­rer spe­zi­fi­schen Ei­gen­schaf­ten den Kör­per nur durch­lau­fen und dann un­ver­än­dert über die Bla­se wie­der aus­ge­schie­den wer­den. Wir nut­zen die­ses völ­li­ge Feh­len von Wir­kung, um den Urin des Pro­ban­den oh­ne Ri­si­ko oder mög­li­che Wech­sel­wir­kun­gen mit an­de­ren Sub­stan­zen zu mar­kie­ren und so die Iden­ti­tät des Urin­spen­ders nach­zu­wei­sen.

 

Der­zeit ver­wen­den wir 6 ver­schie­de­ne Mar­ker­sub­stan­zen, die sich in der Ana­ly­se sehr deut­lich von­ein­an­der un­ter­schei­den. Da we­der Pro­band noch Arzt wis­sen, wel­cher der Mar­ker ge­ra­de ver­ab­reicht wur­de, wird auch ei­ne even­tu­el­le Ver­tau­schung be­reits mar­kier­ter Uri­ne si­cher auf­ge­deckt.

 

Im Nor­mal­fall be­nö­tigt der Mar­ker 30 Mi­nu­ten, um auf na­tür­li­chem We­ge in der Bla­se an­zu­kom­men. In sel­te­nen Fäl­len, 1:250.000, ist bei ver­zö­ger­ter Harn­aus­schei­dung ei­ne et­was län­ge­re War­te­zeit er­for­der­lich.

Hin­weis:
Da die­se Un­ter­schei­dung bei ei­ni­gen un­se­rer An­wen­der zu Ver­un­si­che­rung ge­führt hat, wann die län­ge­re War­te­zeit an­ge­zeigt ist, ha­ben wir die War­te­zeit zwi­schen Ein­nah­me des Flüs­sig­mar­kers und Pro­ben­nah­me auf 40 Mi­nu­ten für al­le Pa­ti­en­ten fest­ge­legt. Wir hof­fen, dass die­se mi­ni­ma­le An­pas­sung das Mar­ker-Sys­tem noch an­wen­der­freund­li­cher macht.


Folg­lich be­trägt die Min­dest­zeit, die bis zur Ab­ga­be der Urin­pro­be ver­strei­chen muss, 40 Mi­nu­ten. Län­ge­re War­te­zei­ten, auch von meh­re­ren Stun­den, sind selbst­ver­ständ­lich mög­lich. Das La­bor be­nö­tigt le­dig­lich den ers­ten Urin nach der Mar­ker­ga­be.

 

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grün­den fin­den Sie hier.

 

Bit­te be­ach­ten Sie auch un­se­re ge­son­der­ten Hin­wei­se zur An­wen­dung der Ru­ma® Kap­sel  und zu Ru­ma® Di­gi­tal Sys­tem/Pro.

Er­läu­te­run­gen zum kli­ni­schen Ein­satz der Urin­mar­ker­lö­sung

Die Mar­ker­sub­stanz wird mit ei­nem mit nor­ma­lem Haus­halts­zu­cker ge­sü­ß­ten Ge­tränk ge­mischt und dann un­ter Auf­sicht ge­trun­ken. Nach min­des­tens 40 Mi­nu­ten kann der Pa­ti­ent oder die Pa­ti­en­tin die Urin­pro­be selb­stän­dig ab­ge­ben.

 

Die ge­won­ne­ne Urin­pro­be wird dann für den Trans­port in das für Sie zu­stän­di­ge Part­ner­la­bor vor­be­rei­tet. Den Be­fund er­hal­ten Sie auf elek­tro­ni­schem Weg oder per Fax.

Bit­te be­ach­ten Sie:
Die Pro­ben­nah­me für fo­ren­si­sche Pro­ben un­ter­liegt be­son­de­ren An­for­de­run­gen. Nut­zen Sie hier­für un­ser ge­son­der­tes Ab­lauf­pro­to­koll, zu fin­den im Down­load-Be­reich.

Hand­lich - Sau­ber - Kom­pakt

Al­le Vor­tei­le des be­währ­ten Ru­ma® Mar­ker-Sys­tems in neu­em Ge­wand

Als al­ter­na­ti­ve Dar­rei­chungs­form für die be­kann­ten Ru­ma® Mar­ker­sub­stan­zen ha­ben wir die Kap­sel ent­wi­ckelt. Sie ent­hält zu­sätz­lich zu den eta­blier­ten PEGs den Farb­stoff Bril­li­ant Blue. Ver­bleibt die Kap­sel zum Beispiel für einen Manipulationsversuch zu lan­ge im Mund, löst sie sich auf und gibt den Farb­stoff frei: der Mund­raum färbt sich blau. Das ver­ein­facht die Mund­raum­kon­trol­le und macht den Zu­satz von Zu­cker zum Flüs­sig­mar­ker über­flüs­sig.

Brilliant Blau ist ein unbedenklicher Lebensmittelzusatzstoff, der in vielen Produkten wie Kuchen, Speiseeis aber auch Mundwassern und Gel-Zahnpasten Verwendung findet. Der Farbstoff wird unverdaut ausgeschieden und hat dabei keine Auswirkung auf die Farbe des Urins.

Mar­ker-To-Go

 

Speziell entwickelt für den neuen Anwendungsbereich Ruma® Digital System/Pro - der Marker zum Mitnehmen

Sau­ber, ein­fach in der An­wen­dung, oh­ne wei­te­re Vor­be­rei­tung so­fort ein­satz­be­reit.

 

Ide­al ge­eig­net für die orts­un­ab­hän­gi­ge Urinkon­trol­le bie­tet die Ru­ma® Kap­sel auch in der An­wen­dung vor Ort vie­le Vor­tei­le.

  • Die Vor­be­rei­tung ei­nes ge­eig­ne­ten Ge­tränks ent­fällt. Ein Glas mit ca. 100 mL Was­ser ge­nügt für die Ein­nah­me.
  • Der Zu­satz von Zu­cker ist nicht mehr nö­tig. Be­leg­te zu­vor der Zu­cker, dass die Mar­ker-Lö­sung auch tat­säch­lich ge­trun­ken und nicht in frem­den Urin ge­spuckt wur­de, weist nun der blaue Farb­stoff den Ver­such nach, den Mar­ker z. B. in der Wan­gen­ta­sche zu ver­ber­gen. Somit wird vermieden, die Kapsel in Fremdurin zu überführen.
  • Bril­li­ant Blau macht die Mund­raum­kon­trol­le ein­fach und ef­fi­zi­ent.

 

Ab­so­lut Zu­ver­läs­sig

 

Wir ha­ben die neue Dar­rei­chungs­form wis­sen­schaft­lich über­prü­fen las­sen. Die Stu­die zur Aus­schei­dungs­ki­ne­tik be­legt, dass auch hier die Mar­ker zu 100% im La­bor de­tek­tiert wer­den, und zu 100% dem Patienten zugeordet werden können. Die War­te­zeit bis zur Ab­ga­be der Urin­pro­be be­trägt für die Kap­sel 60 Mi­nu­ten.

Die voll­stän­di­gen Stu­di­en­ergeb­nis­se kön­nen Sie hier her­un­ter­la­den.

 

Orts­un­ab­hän­gig dank App

 

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die Ein­nah­me der Kap­sel in Ih­rer Ein­rich­tung un­ter Auf­sicht er­fol­gen muss.

 

Nur in Kom­bi­na­ti­on mit Ru­ma® Di­gi­tal Sys­tem/Pro ist bei der orts­un­ab­hän­gi­gen Ein­nah­me ge­währ­leis­tet, dass auch die rich­ti­ge Per­son die ihr zu­ge­wie­se­ne Mar­ker-Kap­sel schluckt.

Die Ana­ly­se

Die Mar­ker-Ana­ly­se stellt fest, ob die Urin­pro­be den ver­ab­reich­ten Mar­ker ent­hält und ob die­ser dann auch in aus­rei­chen­der Men­ge vor­han­den ist. Völ­li­ges Feh­len des Mar­kers ist ein Hin­weis auf Ver­tau­schung. Ein zu ge­rin­ges Mar­ker­vo­lu­men weist auf Ver­dün­nung hin. Dies gilt auch für die Ver­dün­nung mit "clea­nem" Urin.

Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem ist mehr als nur die Su­che nach dem ver­ab­reich­ten Mar­ker. Wir nut­zen 4 Säu­len, um die Urin­pro­ben von al­len Sei­ten auf mög­li­che Ma­ni­pu­la­tio­nen zu un­ter­su­chen:

 

  • Mar­ker-Ana­ly­se
  • Krea­ti­nin-Ana­ly­se
  • Glu­co­se-Ana­ly­se
  • Pro­ben­in­te­gri­täts-Ana­ly­se

War­um Urin?

Urin­pro­ben sind ei­ner Viel­zahl von Ma­ni­pu­la­ti­ons­ver­su­chen un­ter­wor­fen. Das Pro­blem ist seit lan­gem be­kannt und wird oft be­klagt. 

 

Aus die­sem Grund be­müht sich die For­schung seit ge­rau­mer Zeit um Al­ter­na­ti­ven, die für sol­che Ma­ni­pu­la­tio­nen we­ni­ger an­fäl­lig sein könn­ten. Wir möch­ten im Fol­gen­den am Bei­spiel zwei­er die­ser Al­ter­na­ti­ven dar­stel­len, war­um Urin nach wie vor die Ma­trix der Wahl ist.

Viel drin­gen­der ist je­doch in der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on die Fra­ge, wie die In­fek­ti­ons­ge­fahr bei der Ab­nah­me von Urin­pro­ben mi­ni­miert wer­den kann.

 

Zahl­rei­che Sucht­sta­tio­nen und Be­ra­tungs­stel­len sind be­reits ge­schlos­sen, und die Ver­sor­gung von Sub­sti­tu­ti­ons­pa­ti­en­ten kann nur noch mit Mü­he auf­recht er­hal­ten wer­den. Denn ge­ra­de Sucht­pa­ti­en­ten sind auf­grund von zu­sätz­li­chen Er­kran­kun­gen ei­nem ex­tre­men Ri­si­ko aus­ge­setzt.

 

Um den Druck auf die Pra­xen zu ver­rin­gern, wird vie­ler­orts auf die Ver­ga­be von Ta­ke Home ge­setzt. Hier kann das App-Pa­ket Ru­ma® Di­gi­tal Sys­tem und Ru­ma® Di­gi­tal Sys­tem Pro hel­fen, die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Arzt und Pa­ti­ent auf­recht­zu­er­hal­ten. Es er­mög­licht die orts­un­ab­hän­gi­ge Urinkon­trol­le und ver­rin­gert die Zahl der er­for­der­li­chen Pra­xis­be­su­che.

FAQ - Ant­wor­ten auf die am häu­figs­ten ge­stell­ten Fra­gen

Im­mer wie­der wer­den uns Fra­gen zum Ru­ma Mar­ker-Sys­tem und zu des­sen Hand­ha­bung in der Pra­xis ge­stellt. In der hier auf­ge­stell­ten Über­sicht fin­den Sie Ant­wor­ten zu re­le­van­ten Fra­gen, die uns in der Ver­gan­gen­heit be­geg­net sind. Wir hof­fen, dass sie auch zum Ver­ständ­nis un­se­res Ver­fah­rens bei­tra­gen kön­nen.

Soll­ten Sie aber Fra­gen ha­ben, die über die hier auf­ge­führ­ten Er­läu­te­run­gen hin­aus ge­hen, so ste­hen wir Ih­nen ger­ne Re­de und Ant­wort.

Der Mar­ker in der Pra­xis

Das Ru­ma® Mar­ker-Sys­tem fin­det in vie­len Be­rei­chen An­wen­dung. Er­fah­ren Sie mehr über die viel­fäl­ti­gen Ein­satz­mög­lich­kei­ten.